Journalistenpreis Informatik 2017

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Warum ein Journalistenpreis für Informatik?


Der Journalistenpreis Informatik will in der breiten Öffentlichkeit das Interesse an Informatik-Themen wecken. Es werden daher Beiträge honoriert, die Forschungsergebnisse der Informatik und ihre Anwendungen allgemein verständlich darstellen und vermitteln. Preiswürdig sind aber auch Einsendungen, die verdeutlichen, wie sehr die Informatik unser alltägliches Leben prägt und beeinflusst. Außerdem sind Beiträge willkommen, die eine gesellschaftskritische Diskussion über Möglichkeiten und Grenzen der Informatik anstoßen.

Wer hat den Journalistenpreis bisher bekommen?


Der Journalistenpreis Informatik wurde 2006 zum ersten Mal ausgelobt. In der Kategorie Print gewann ihn Thomas Kuhn, Ressortleiter Wissenschaft und Technik bei der „Wirtschaftswoche“. Weitere Preisträger stammen unter anderem aus den Redaktionen von „Quarks & Co.“, „Süddeutsche Zeitung Magazin“, „NZZ Folio“ und des Bayerischen Rundfunks. 2013 gewann SZ-Redakteur Frederik Obermaier mit seinen Kollegen Bastian Brinkmann (ebenfalls Süddeutsche Zeitung) und Jasmin Klofta (NDR) in der Kategorie Print. 2016 hat er eine führende Rolle bei den „Panama Papers“ gespielt und wurde daraufhin unter anderem mit dem renommierten Nannen-Preis, dem Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus und dem US-amerikanischen Pulitzer-Preis ausgezeichnet.

Weitere Preisträger

Warum aus dem Saarland?


Das Saarland ist ein führendes Zentrum der Informatikforschung. Auf dem Campus der Saar-Uni arbeiten an digitalen Zukunftsthemen über 500 Wissenschaftler der Fachrichtung Informatik, der beiden Max-Planck-Instituten für Informatik und Softwaresysteme, des Zentrums für Bioinformatik, des Intel Visual Computing Institutes sowie des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI).
Die „Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen“ unterstützt an der Saar-Uni bereits seit 2007 die Saarbrücker Graduiertenschule für Informatik und den Exzellenzcluster für „Multimodal Computing and Interaction“.
Das Center for IT-Security, Privacy and Accountability (CISPA) gehört seit 2011 zum Standort Saarbrücken. Es ist eines der drei deutschen Forschungszentren für Cybersicherheit, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden.
Um diese geballte Informatik-Kompetenz in der Öffentlichkeit noch besser sichtbar zu machen, stiftet die Staatskanzlei den Journalistenpreis Informatik. Die Organisation übernimmt das Kompetenzzentrum Informatik an der Universität des Saarlandes.

Volker Linneweber, Präsident der Saar-Uni und Jürgen Lennartz, Chef der Staatskanzlei, präsentieren die Preisträger: Tina Kaiser und Benedikt Fuest von „Die Welt“, Jana Wuttke (Deutschlandradio), Dirk Arsendorpf vom Südwestrundfunk und das Fernseh-Teams des Bayerischen Fernsehens Michael Bartlewski, Lisa Altmeier und Robert Stöger.
Kontakt

Kompetenzzentrum Informatik der Universität des Saarlandes
Journalistenpreis Informatik
Campus Geb. E 1.7
66123 Saarbrücken
Tel: 0681/302-70160
Fax: 0681/302-70155
Email: journalistenpreis@mmci.uni-saarland.de
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